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Das Nibelungenlied: John von Düffel zeigte mit „Das Leben des Siegfried“ bei den Nibelungen-Festspielen 2009 ein groteskes Spektakel in einem frühen Mittelalter, das deutliche Züge des heutigen Spätkapitalismus trägt. Unter der Regie von Gil Nehmert spielen u.a. Christoph Maria Herbst, Nina Petri und Gustav Peter Wöhler.
Der Faust-Stoff, die Legende des Sinnsuchenden, der seine Seele an den Teufel verkauft, ist mehrmals in Dramen festgehalten worden. Der Umsetzung Johann Wolfgang von Goethes stemmte sich Klaus Michael Grüber in seiner Inszenierung 1982 an der Freien Volksbühne Berlin entschieden entgegen: Sein Faust, unnachahmlich verkörpert von Bernhard Minetti, ist und bleibt ein alter Mann und unternimmt gar nicht erst den Versuch, sich wagemutig auf irgendwelche Teufelsbünde einzulassen.
Ein „Faust des Nordens": „Peer Gynt", dem Mephisto offensichtlich in der ruhelosen Seele sitzt. Dem Kaleidoskop von Eindrücken und Geschichten die eigene Identität einzuimpfen, das bestimmt die reizvoll-provozierende Dramatik von Ibsens „Peer Gynt". In Uwe Jansons Verfilmung von 2006 gibt Robert Stadlober den Peer schillernd, rebellisch und emotionsgeladen, als Knopfgießer agierte Ulrich Mühe in einer seiner letzten Rollen.
Zu den ältesten Mythen der Menschheit gehören die Sagen um den trojanischen Krieg. Michael Cacoyannis Film „Die Troerinnen“ aus dem Jahr 1971 nach der gleichnamigen Tragödie des griechischen Dramatikers Euripides behandelt das Schicksal der trojanischen Frauen nach der Niederlage. Es spielen u.a. Katharine Hepburn, Vanessa Redgrave und Genevieve Bujold, die Filmmusik stammt von Mikis Theodorakis.
Für sein letztes Werk, den „Parsifal“, verwendete Richard Wagner Motive der Legende um den Heiligen Gral. 1998 präsentierte Dirigent Giuseppe Sinopoli in Bayreuth einen musikalischen Hochgenuss mit hochkarätiger Besetzung: Hans Sotin als Gurnemanz, Ekkehard Wlaschiha als Klingsor, Falk Struckmann als Amfortas und Linda Watson als Kundry.
Einen anderen Aspekt der Gralslegende nahm Tankred Dorst für seine mythische Collage „Merlin oder das wüste Land“ als Grundlage. Der Zauberer Merlin führt die Ritter der Tafelrunde um den jungen König Artus zusammen. Sie sollen sich auf die Suche nach dem Heiligen Gral machen. Die Inszenierung von Jaroslav Chundela war bei den Wiener Festwochen 1984 das Bühnenereignis schlechthin.
Auftakt mit Paukenschlag
Ein "geballter Faustabend“ setzt den Paukenschlag zum Auftakt der Amtszeit des neuen Burgtheater-Direktors Matthias Hartmann. Die Live-Übernahme der ORF-Sendung "faust.geballt“ zu seiner Premiere an der Wiener Burg am 4. September 2009 ist ein spannendes Event inklusive Pauseninterviews und Ausschnitten aus der Inszenierung mit Tobias Moretti und Gert Voss. Angereichert wird der Theaterabend mit Abhandlungen von Wissenschaftlern und Künstlern über die großen Fragen der Menschheit, den wichtigsten Themen in Goethes "Faust“.
Shakespeare in allen Facetten
Den Shakespeare-Reigen startet "Hamlet“ mit Ethan Hawke in der Titelrolle und Kyle MacLachlan als Claudius. Der amerikanische Film-Regisseur Michael Almereyda versetzt den klassischen Stoff ins New York des Jahres 2000. Doch Shakespeares Charaktere und ihre Handlungsweisen sind unverkennbar – vor allem durch den Originaltext. Der Reigen wird fortgesetzt mit "Der Widerspenstigen Zähmung“ der bremer shakespeare company und John Neumeiers Ballett "Othello“ an der Hamburgischen Staatsoper ergänzt um die zeitgemäße Bühnenadaption des "Sommernachtstraums“ durch die Jugendgruppe des Hamburger Thalia Theaters unter dem Titel "verliebt – verwirrt – verirrt“.
Aber auch Shakespeare selbst wird zum Gegenstand der Betrachtung im ZDFtheaterkanal: "Auf der Suche nach Shakespeare" ist eine fesselnde Dokumentation über das bis heute mysteriöse Leben des weltweit wohl bekanntesten Dramatikers und dabei Reisebericht und Abenteuergeschichte zugleich. Exklusive Szenen der berühmten Royal Shakespeare Company aus London sowie Äußerungen der Shakespeare-Fans Luc Bondy, Marianne Faithfull, Marcel Reich-Ranicki, Kevin Spacey und Vivienne Westwood zeigen exemplarisch auf, was so viele Menschen auch heute noch an der Person Shakespeare und seinem Werk fasziniert – und zum Klassiker macht.
Und noch zwei "All-Time-Classics“
Nicolas Stemann inszeniert Friedrich Schillers Bühnenklassiker "Die Räuber" als Männerrudel und schickt eine vierstimmige Brüderhydra auf die Bühne, die den Text als orchestrales Sprachwerk zelebriert. Dass die beiden Hauptfiguren Karl und Franz zwei Seiten einer Medaille sind und unter Freiheit immer nur die eigene verstehen, zeigt Stemann in dieser Bühnenproduktion für das Hamburger Thalia Theater. Die Inszenierung war zum diesjährigen Theatertreffen Berlin eingeladen.
Ein Klassiker ganz anderer Art im Programm des ZDFtheaterkanals ist der Film "Blue Note - A Story Of Modern Jazz“. Er erzählt die Geschichte des gleichnamigen legendären New Yorker Jazz-Plattenlabels und seiner berühmten Musiker. Interviews, Archivmaterial und Live-Mitschnitte dokumentieren die Jazz-Legenden des 20. Jahrhunderts sowie den Lebensweg der Blue Note Records-Inhaber, der beiden deutschen Emigranten Alfred Lion und Frank Wolff.
Am 1. August feiert die Schweiz den „Bundesfeiertag“. Bis zum Ende des 19.
Jahrhunderts verband man mit diesem Datum auch den Rütlischwur. Deshalb
darf auch Schillers „Wilhelm Tell“ nicht fehlen, wenn der ZDFtheaterkanal
im August einen Blick auf unsere eidgenössischen Nachbarn wirft. In der
Inszenierung von Claus Peymann am Wiener Burgtheater 1991 spielte Josef
Bierbichler die Titelrolle und Gert Voss seinen Gegenspieler, den Landvogt
Geßler.
Auf dem Schweizer Nationalheiligtum, dem Rütli am Vierwaldstätter See, wird
der „Tell“ seit 2004 am Originalschauplatz gespielt. Esther Schweins zeigt
in „Spektakel um Wilhelm Tell“, wie die Produktion trotz aller lokaler
Widerstände und logistischer Probleme realisiert werden konnte.
Drei Menschen in der eisigen Kälte des Winters 1922: Mechaniker Manser und seine schwangere Frau Lena verbringen Monate in der Wetterstation auf dem Säntis, abgeschnitten von der Welt. Enttäuscht darüber, dass er den Job als Wetterwart nicht bekommen hat, macht sich auch der Kriegsveteran Kreuzpointner auf den Weg zum Gipfel. Dort kommt es zum Kampf um die Lebensmittel und die Frau. Markus Imhoof, der den Film „Der Berg“ nach Thomas Hürlimanns Erzählung 1990 realisierte, reizte nicht das Verbrechen, ihn faszinierten die vorausgehenden acht klaustrophoben Tage in der Enge der Hütte. Mathias Gnädinger, Susanne Lothar und Peter Simonischek machen den Film zu einem brillanten Kammerspiel.
"Das Theater mit dem Waldhaus", so nennt Christoph Marthaler sein Stück,
das er mit seinen Schauspielern in den Räumen des Waldhauses Sils im
schweizerischen Engadin zur Aufführung gebracht hat. Es ist ein Treffen der
besonderen Art, das vor der Kulisse und in der Einsamkeit der Schweizer
Berge stattfand: ein altehrwürdiges Hotel und ein alteingespieltes
Theaterensemble, die sich beide als Familienbetriebe verstehen, verbinden
sich zu einem wunderlich-schönen Theaterprojekt. Der 2009 entstandene Film
„Familientreffen“ von Sarah Derendinger begleitet die Probenarbeiten des
Marthaler-Ensembles.
Weitere Schauspiele aus der Schweiz wie „Lina Böglis Reise“ oder „Großvater
und Halbbruder“, die Show „Have a ball“ mit den Geschwistern Pfister sowie
einige Dokumentationen ergänzen den Schweiz-Schwerpunkt.
Vaclav Nijinsky gilt als der mysteriöse Tanzvirtuose des 20 Jahrhunderts.
1919 erlitt Nijinsky einen Nervenzusammenbruch. Fortan verbrachte der
einstige Tanzgott den Rest seines Lebens in psychiatrischen Anstalten und
starb 1950 in London. Getanzt hat er nie wieder, dafür aber gemalt. Seine
abstrakten Gemälde und Zeichnungen vermitteln viel von seiner Verzweiflung,
sich nicht mehr körperlich ausdrücken zu können. Der Hamburger Ballettchef
John Neumeier sammelt seit Lebzeiten Kunstwerke von und über Nijinsky.
Neben der Ausstellung "Das Auge Nijinskys und die Abstraktion" in der
Hamburger Kunsthalle ist nun auch John Neumeiers erfolgreiches Ballett
"Nijinsky" in Hamburg zu sehen. Im Interview spricht John Neumeier über
Nijinskys - für die damalige Zeit - höchst moderne Kunst. Neben den
Ausstellungsbildern zeigt der Film „Nijinskys Auge“ von Birgit Adler-Conrad
Ausschnitte aus John Neumeiers "Nijinsky" - Ballett, dessen vertanzte
Bilder einen ganz persönlichen Blick auf das Schicksal des gefallenen
Jahrhunderttänzers werfen.
Der australische Spielfilm „Die Tagebücher von Waslaw Nijinsky“ von Paul
Cox aus dem Jahr 2001 unterlegt
Originaltexte des sich gottgleich glaubenden Künstlers mit einer schier
endlosen Folge symbolhafter Bilder: teilweise nachgestellte Tanzszenen und
Landschaftsaufnahmen.
Die 88 vielleicht geheimnisvollsten Minuten des Jahres 2007, und das wohl nicht nur für Mondsüchtige: In der Nacht vom 3. auf den 4. März durchwanderte der Mond den Schlagschatten der Erde, es gab eine totale Mondfinsternis. Zu diesem Anlass gestalteten internationale Stars die lunare Bühnenshow „Eine Messe für den roten Mond“ im Berliner "Radialsystem V". Neben der Sopranistin Christine Schäfer, der Choreografin Sasha Waltz und dem Liedermacher Adam Green gehörte Barbara Sukowa zu den Gästen. Sie interpretierte unter anderem Joseph von Eichendorffs "Mondnacht". Der Beitrag „Mein Leben – Barbara Sukowa“ stellt die vielseitige Künstlerin im Anschluss an die Showaufzeichnung vor.
Sein Schaffen gilt als revolutionär, die Person hinter den Kulissen jedoch bis heute als ein Rätsel: Robert Wilson. Fünf Jahre lang hat die Hamburger Filmemacherin Katharina Otto-Bernstein den Bühnenregisseur mit der Kamera begleitet. „Absolute Wilson“ öffnet die Tür zu Leben und Wirken dieses Visionärs Der ZDFtheaterkanal zeigt den Film aus dem Jahr 2006 in Erstausstrahlung.
Ein Beispiel der Regiekunst Robert Wilsons bietet seine Inszenierung von Georg Büchners Lustspiel „Leonce und Lena“ am Berliner Ensemble - durch die Songs von Herbert Grönemeyer entstand ein Theaterstück mit Musical-Qualitäten, die zum Berliner Publikumserfolg des Jahres 2003 avancierte. Mit Nina Hoss als zauberhafter Lena, Markus Meyer als gelangweiltem Leonce und Walter Schmidinger als müdem König.
"Der Weibsteufel", Karl Schönherrs 1915 am Burgtheater uraufgeführtes Drama, ist dagegen ein rabiates Stück Volkstheater, eine Strindbergiade um eine Frau und zwei Männer und eine erotische Gaunerkomödie aus den Tiroler Bergen. Dank der herausragenden darstellerischen Leistung von Birgit Minichmayr in der Titelrolle wird "Der Weibsteufel" sogar zu einer Emanzipationsgeschichte. Die Theatertreffen-Jury hat die Inszenierung von Martin Kusej am Wiener Akademietheater unter die zehn bemerkenswertesten deutschsprachigen Inszenierungen gewählt und zum Theatertreffen Berlin 2009 geladen. Jeweils im Anschluss an die Aufzeichnung zeigt der ZDFtheaterkanal in der Reihe „Abgeschminkt“ ein Porträt Minichmayrs, die derzeit auf der Bühne wie im Film gleichermaßen erfolgreich ist.
„La Finta Semplice“– zu deutsch „Die verstellte Einfalt“ - setzt die Reihe „M22“ aller Mozartopern fort, die im Mozartjahr 2006 bei den Salzburger Festspielen zur Aufführung kamen. Hauptfigur sind Cassandro und sein naiver jüngerer Bruder Polidoro, die gemeinsam mit dem Nesthäkchen, der jungfräulichen Schwester Giacinta, auf ihrem Landschloss Cremonas ein abgeschiedenes Junggesellendasein führen. Die Ankunft des Hauptmanns Fracasso und seiner Schwester Rosina bringt amouröse Verwicklungen unter die Geschwister. Unter der Regie von Joachim Schlömer singen unter anderen Malin Hartelius, Josef Wagner und Matthias Klink. Michael Hofstetter dirigiert das Orchester „Camerata Salzburg“.
Vom diesjährigen Theatertreffen Berlin zeigt der ZDFtheaterkanal das Eröffnungsstück "Eine Kirche der Angst vor dem Fremden in mir". Christoph Schlingensief thematisierte in dieser Inszenierung seine Krebserkrankung. Es ist ein Stück voller Mut zum Pathos, eine Demonstration von Poesie, Trauer und Wärme. Es ist aber auch eine Huldigung Schlingensiefs an seinen Übervater Joseph Beuys und die Künstler des Fluxus, denen das Leben und Sterben selbst als Kunstwerk galt.
Einen außergewöhnlichen Bühnenbildkünstler stellt der Film „Siegfried reloaded“ vor. Die künstlichen Geschöpfe des Roland Olbeter wirken auf der Bühne wie aus einer anderen Welt und gleichzeitig doch wie lebendige Wesen. Er ist der erfinderische Geist und das technische Genie hinter den atemberaubenden Bühneninstallationen von „La Fura dels Baus“.
Ungewöhnlich auch die Verfilmung von Igor Strawinskys Oper „Die Nachtigall“ nach einem Märchen von H.C. Andersen: die Fernsehfassung mit digitaler Tricktechnik versetzt die Oper in eine von den Medien beherrschte Welt, bewahrt aber dennoch den exotischen und phantastischen Charakter des Originals - mit Natalie Dessay in der Titelrolle, begleitet vom Orchester der Opéra National de Paris unter Leitung von James Conlon.
Kein Märchen, sondern eine ganz realistische Geschichte bringt das GRIPS-Theater auf die Bühne: Mit der zehnjährigen Titelheldin Lila präsentiert das Stück „schwarzweißLila“ eine Figur, die gegen Vorurteile und alltäglichen Rassismus mit Witz und Eigensinn ihren eigenen Weg geht. „SchwarzweißLila“ ist das erste von drei Stücken des GRIPS-Theaters, die der ZDFtheaterkanal über die Sommermonate ausstrahlt.
Remake eines Klassikers: "Süßer Vogel Jugend", das bekannte Tennessee-Williams-Drama, wurde von dem englischen Kameramann und Regisseur Nicolas Roeg 1989 effektvoll in Szene gesetzt. Die Hauptrolle ist prominent mit Elizabeth Taylor als alternder Diva besetzt.
Vom 46. Theatertreffen, das am 1. Mai wird in Berlin eröffnet wird, berichtet Foyer in einer Extra-Sendung. Zu einer Fernsehdiskussion über das Thema „Politik und Privatheit“ lädt Tina Mendelsohn. Was verbindet und/oder trennt Politik und Privatheit, Staat und Kunst? Liefert das Theater, das per se auf der Grenzlinie von Privatheit und Öffentlichkeit arbeitet, die Antwort? Neben Christoph Schlingensief ist Außenminister Frank-Walter Steinmeier zur Diskussion eingeladen.
Klassiker im modernen Gewand:
In Stephan Kimmigs Inszenierung von „Maria Stuart“ (Thalia-Theater Hamburg 2008) wird Schillers Originaltext ironiefrei aufgeführt. Die Drehbühne ist kühle Bürowelt, Gefängnis und geheime Kommandozentrale. Paula Dombrowskis Elisabeth ist so gar nicht Königin, ihre Widersacherin dagegen umso mehr: Die Maria von Susanne Wolff, an einen Folterstuhl gefesselt, ist zum Stillsitzen verdammt; doch ohne Zweifel eine Königin des prallen Lebens. Das kontrastreiche Spiel der beiden Protagonistinnen hat Stephan Kimmig kühl und überzeugend inszeniert.
Heinrich von Kleists Klassiker über die Königin der Amazonen wird in "Die Nacht - Penthesilea Moabit" in ein leer stehendes Freibad in Berlin-Moabit verlegt und gespielt von Jugendlichen verschiedenster Nationalitäten aus diesem Bezirk. Zwar ist der Kontext internationalisiert und modernisiert, die Originalsprache aber wird beibehalten. Das Thema, Gewalt zwischen rivalisierenden Banden, ist durch diese Mischung zugleich aktuell und zeitlos. Der ZDFtheaterkanal zeigt den Film als Erstausstrahlung.
"Schönheit ist eine Waffe" sagt Lin Hwai-min, der Begründer des weltberühmten Cloud Gate Dance Theatres of Taiwan, das seit 35 Jahren die Menschen in Ost und West begeistert. Das filmische Porträt „Lin Hwai-min – Wanderer zwischen den Welten“ von Jean Christophe Blavier, das der ZDFtheaterkanal in Erstausstrahlung zeigt, begleitet den Choreografen zusammen mit seiner Company in Taipeh, bei ganz privaten religiösen Zeremonien und auf einer Reise nach Europa. Lin Hwai-min wird im Mai für sein Lebenswerk mit dem internationalen "Movimentos"-Tanzpreis ausgezeichnet.
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