Staats-Sicherheiten
ein Film von Renate Kreibich-Fischer, Lea Rosh, Clemens Bechtel
Es 15 ehemalige Häftlinge aus den Stasi-Gefängnissen in Potsdam und Berlin-Hohenschönhausen berichten von ihren Erfahrungen vor, während und nach der Haft. Sie erzählen von Spitzeln, Vernehmern und von falschen Freunden. Sie erinnern sich an Unterdrückungsmechanismen und an Überlebensstrategien.
„Ausgangspunkt unserer Arbeit war der Gedanke, dass die Erinnerungen ehemaliger politischer Häftlinge der DDR nicht verloren gehen dürfen. In den Erzählungen und Berichten dieser Menschen offenbart sich der menschenverachtende Charakter des Regimes. Wer hört, was sie erlebt haben, wird sich schwertun, die DDR Diktatur zu beschönigen oder zu verharmlosen. Das über alle Erwartungen hinausgehende und anhaltende Interesse des Publikums an den „Staats-Sicherheiten“ beweist, dass es heute, zwanzig Jahre nach dem Untergang der DDR, allerhöchste Zeit ist, über dieses Thema zu sprechen. Und vielleicht gelingt es ja mit dieser Arbeit auch den Mitwirkenden einen Teil der Würde zurückzugeben, die man ihnen damals rauben wollte.“
Renate Kreibich-Fischer, Lea Rosh, Clemens Bechtel
„... ein starkes Stück Dokumentartheater, kühl, scharf, nie sentimental oder demagogisch...“ (Nachtkritik)
„Erschreckend, berührend, aufrüttelnd, traurig und auch komisch...“ (Berliner Zeitung)
Mit Stephan Krawczyk, Vera Lengsfeld, Dieter Drewitz, Gilbert Furian, Matthias Melster, Erhard Neubert, Thomas Raufeisen, Hartmut Richter, Mario Röllig, Heidelore Rutz, Harry Santos, Edda Schönherz, Dieter von Wichmann, Peter-Michael Wulkau, Hans-Eberhard Zahn
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