Weimar (ddp). Die Klassik Stiftung Weimar hat ihre Sammlung zum Komponisten Franz Liszt (1811-1886) erweitert. Dazu wurden 22 Briefe seiner Lebensgefährtin Carolyne von Sayn-Wittgenstein und elf Briefe ihrer Tochter Marie an den Maler Wilhelm von Kaulbach erworben, wie
die Stiftung am Mittwoch mitteilte. Die Mehrzahl der Briefe stamme aus den Jahren 1856 bis 1859, der gemeinsam mit Liszt verbrachten
Lebenszeit in Weimar. Darin werden das künstlerische Leben in Weimar geschildert und die Arbeit Liszts an seinen Kompositionen.
Die Stiftung erwarb zudem das Aquarell »Wie sich Franz Liszt in Wien zum Festessen hergeben muß« von Johann Peter Lyser und ein fünfseitiges Manuskript des Schriftstellers Alexandre Weill. Der Text biete eine amüsant scharfzüngige Beschreibung der spektakulären Konzerte des Klaviervirtuosen, entstanden wahrscheinlich 1840 in Paris, hieß es.
In Thüringen wird 2011 das «Kulturelle Themenjahr - Franz Liszt» anlässlich des 200. Geburtstags des Künstlers begangen. Geplant sind zahlreiche Konzerte, Wettbewerbe, Ausstellungen und Installationen.
[Mi, den 23.12.2009]
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