Erfurt (ddp). Zum 250. Geburtstag von Friedrich Schiller (1759-1805) eröffnet die Klassik Stiftung Weimar eine neue Dauerausstellung im früheren Wohnhaus des Dichters. Von Samstag (9. Mai) an können sich Besucher in der Schau «Schiller in Thüringen» vor ihrem Rundgang durch die historischen Wohnräume das Schaffen und die Lebensverhältnisse Schillers in Thüringen vor Augen führen, wie eine Stiftungssprecherin am Freitag in Weimar mitteilte.
Die Ausstellung zeige die produktive Schaffensperiode der letzten Lebensjahre Schillers in Weimar, in denen «Maria Stuart», die «Jungfrau von Orleans» und die «Braut von Messina» entstanden. Ausstellungsobjekte zu Schillers Tod und zu seinem letzten vollendeten Werk, dem «Wilhelm Tell», seien im ersten Obergeschoss des historischen Hauses zu sehen.
Die neue Monografie «Schillers Wohnhaus» sowie der Film «Auf der Suche nach Freiheit - Friedrich Schiller in Thüringen» sollen die neue Ausstellung inhaltlich begleiten und vertiefen.
Den Angaben zufolge kam Schiller 1787 nach Weimar. Die folgenden zwei Jahre bis zur Übernahme einer Professur in Jena arbeitete er als Historiker, Dichter und Publizist und lernte in Rudolstadt seine künftige Frau Charlotte von Lengefeld kennen. Ab 1794 entwickelte sich zwischen Johann Wolfgang von Goethe und Schiller eine Freundschaft und ein produktives Arbeitsverhältnis. Schiller siedelte mit seiner Familie 1799 endgültig nach Weimar über. Er starb am 9. Mai 1805.
[Fr, den 08.05.2009]
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