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Hamburgs Bürgermeister Beust muss vor Elbphilharmonie-Ausschuss

Hamburg (ddp). Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust (CDU) muss demnächst vor dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur Elbphilharmonie aussagen. Der Ausschuss habe auf Initiative der SPD-Abgeordneten die Vorladung von 13 weiteren Zeugen beschlossen, teilte SPD-Fraktionssprecher Christoph Holstein am Donnerstag mit.
Neben Beust sind unter anderem Kultursenatorin Karin von Welck (parteilos) und Wirtschaftssenator Axel Gedaschko (CDU) geladen. Die Anhörungen sollen am 16. August beginnen. Beust sei allerdings nicht der erste Zeuge, sagte Holstein auf ddp-Anfrage.

Das Anfang Mai von der Bürgerschaft eingesetzte Gremium soll die Ursachen und Hintergründe der Kostenexplosion beim Bau der prestigeträchtigen Elbphilharmonie untersuchen. Zudem soll die politische Verantwortung für die Fehlentwicklung des Projekts geklärt werden.
Fr, den 02.07.2010
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weitere Informationen:


Hamburg erhält mit der Elbphilharmonie ein neues imposantes Konzerthaus, das einen der zehn besten Konzertsäle der Welt beheimaten soll. Klassische Musik, Musik des 20. und 21. Jahrhunderts und Popmusik bekommen einen herausragenden Aufführungsort. Die Elbphilharmonie wird ein neues Wahrzeichen für die Stadt und gleichzeitig ein Haus für alle sein. Nach der Entscheidung der Hamburgischen Bürgerschaft vom 26. Oktober 2005 ist der Weg für Hamburgs neue Konzerthalle auf dem Kaispeicher A frei.

Der neue Gebäudekomplex wird zwei Konzertsäle, ein Hotel mit internationalem Konferenzbereich, Wohnungen, eine Plaza auf 37 Metern Höhe, einen Wellness-Bereich, einen Night Club und im Kaispeicher zahlreiche Parkplätze enthalten. Er entsteht nach Entwürfen der renommierten Schweizer Architekten Herzog & de Meuron.

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