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Volksoper Wien: Saison 2005/06 brachte Einnahmen-Plus

Die Volksoper Wien hat zu Saisonende 2005/06 Erfreuliches zu melden: "Wir verzeichnen Mehreinnahmen von rund Euro 200.000,- und haben somit unsere Planung deutlich übertroffen. Der Weg stimmt, die Volksoper ist auf Kurs", zieht Volksopern-Direktor Rudolf Berger Bilanz über die Saison 2005/06.

Die aus Anlass des 50-Jahre-Jubiläums Musical an der Volksoper gezeigten Produktionen "La Cage aux Folles" mit Karlheinz Hackl und die "Musical-Gala" waren absolute Publikumsrenner. Aber auch mit Oper konnte die Volksoper punkten: Auslastungssieger waren "Die Zauberflöte" mit 97,5 Prozent und "Meistersinger" mit 96,5 Prozent. Besonders erfreulich entwickelte sich der Operetten-Herbst, insbesondere "Der Graf von Luxemburg" (80 Prozent Auslastung). In der Spielzeit 2005/06 verzeichnete die Volksoper Wien 280.000 Gäste, die Auslastung des 1400-Plätze-Hauses in der Saison 2005/06 beträgt 78 Prozent.

Direktor Rudolf Berger: "Ein besonderer Glücksmoment der Saison 2005/06 war für mich "Sophie's Choice" mit Angelika Kirchschlager, das war mehr als ein Achtungserfolg und für eine Erstaufführung zeitgenössischer Musik exzellent besucht." Mit der Kienzl-Oper "Der Evangelimann" ist eine Ur-Wiener Repertoire-Perle mit einhelliger Zustimmung von Publikum und Presse an die Volksoper heimgekehrt. "Der Evangelimann" wird als zweite DVD-Produktion - nach der Kálmán-Operette "Die Herzogin von Chicago" - die Volksoper international vorstellen, Erscheinungstermin ist noch in diesem Herbst. Bereits im September wird mit Smetanas "Die verkaufte Braut" die vierte Audio-CD erscheinen.
"Gleich zwei Eberhard-Waechter-Medaillen 2006 wurden für exzeptionelle Rollengestaltungen an Künstlerinnen in Produktionen der Volksoper verliehen. Meine Gratulationen gelten Daniela Fally, einem jungen Ensemble-Mitglied, für ihre Adele in "Die Fledermaus" und Volksopern-Debütantin Janina Baechle, der Magdalena im "Evangelimann". Bis zum letzten Tag dieser Saison bietet die Volksoper Beispielhaftes: die Wiederaufnahme von Wagners "Die Meistersinger von Nürnberg" in der Regie von Christine Mielitz vor wenigen Tagen (23.6.) hat eindrucksvoll gezeigt, was die Volksoper kann, soll, darf und muss!", so Rudolf Berger.
Mo, den 03.07.2006
Volksoper Wien
Währinger Str 78
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weitere Informationen:
Oper, Operette, Musical, Tanz
Volksoper Wien GmbH
Theaterleitung
Direktion Robert Meyer
Direktor des fusionierten Balletts der Staatsoper und der Volksoper
Gyula Harangozó, ab 2010 Manuel Legris
Etat 44.270.000.- EUR
Zuschuss 35.625.000.- EUR

Personal 526
Solisten: 48 + Gäste
Chor: 69, Ballett: 110 (fus.)
Orchester: 95, Technik: 220
Besucher (07/08) 325.491

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